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Förderungen durch IHK und Bundesagentur für Arbeit

Eine Förderung unserer Fortbildungen und Qualifizierungen durch die IHK sowie eine Förderung gemäß § 85 SGB III über die Bundesagentur für Arbeit ist nach Beantragung mit dem Erhebungsbogen für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen möglich.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter KURSNET oder halten Sie mit uns einfach telefonisch Rücksprache unter der Telefonnummer 030-924 419 2. Unsere Ansprechpartnerin Anke Berit Hamann wird Ihnen gerne weiterhelfen.

Team NRG – Academy - ERFOLGSTRAINERKONZEPT MIT SYSTEM –

von Dr. Göran Semper

FitnessEntwicklungen des Fitnessmarkts

Im letzten Jahrzehnt wurde dem Fitnessmarkt eine prozentuale Zunahme des Kundenklientels vorhergesagt, der mit seinen flexiblen und umfangreichen sportlichen Angeboten sich zu einer Wachstumsbranche entwickelt hat. In den Ballungsräumen treibt heute zwischen 7- 9% der dortigen Bevölkerung Sport im Club. Dies gelang nur, weil sich das Image der Fitnessclubs ändert. Sie sind heute multifunktionell ausgerichtet. Die Angebotspalette der Fitnessclubs wurde u.a. erweitert durch wellness- und gesundheitsorientierte Inhalte.
Der Markt will sich damit breitere Bevölkerungsschichten erschließen. Er nutzt in diesem Zusammenhang zwei grundlegende gesellschaftliche Veränderungen:

  • Zum ersten werden die Deutschen immer älter und
  • zum zweiten ist die bundesdeutsche Gesellschaft vor grundlegenden Umwälzungen im Gesundheitssystem. Die politischen Entscheidungen in den letzten Jahren fordern eine stärkere Eigenverantwortung des Einzelnen.

Das Training im Club ist heute nur noch für einen Teil der Mitglieder leistungsorientiert und vom davidschen Schönheitsideal geprägt. Die Veränderungen der Ziele und Wünsche haben grundlegend mit der Vergreisung der Gesellschaft und mit der Veränderung unserer Alltagsgewohnheiten zu tun. Der Mensch bewegt sich immer weniger und dadurch verändern sich die Beanspruchungen an den Bewegungsapparat. Ein System, welches in seinen Grundfesten in tausenden von Jahren an dauernde Bewegungen angepasst wurde, sieht sich heute statischen und kleinräumigen Bewegungen ausgesetzt. Gleichzeitig wirken diese Belastungen über eine längere Lebensdauer. Der Mensch wird momentan immer älter und bewegt sich weniger. Die Folgen sind steigende Kosten in unserem Gesundheitssystem.

Stärken und Schwächen der Clubs

  1. Vordergründig wurde und wird viel Aufwand investiert, die Ausstattung und das Ambiente zu verbessern. D.h. es wurden die Elemente eines Studios modifiziert, die in der Anschaffung und in der Unterhaltung sehr aufwendig sind.
  2. Gleichzeitig wartete man jedes Jahr darauf, dass ein neuer Trend den Markt bereichert, der alles verspricht, was man sich von einer körperlichen Aktivität erwartet – Schönheit und Leistungsfähigkeit.
  3. Außerdem werden Marketingstrategien entwickelt, die vor allem zur Gewinnung von neuen Mitgliedern eingesetzt werden.
Doch langfristige Bindungen wurden durch all die Maßnahmen und Aufwendungen nicht erreicht. Die Aussteigerrate der Mitglieder ist immer noch sehr hoch, weil sie ihre Ziele nicht erreichen. Keine Gerätelinie wird den Erfolg bringen und kein Trend wird Kunden langfristig binden – die Grundlage des Erfolgs liegt in der Kommunikation zwischen den Menschen, d.h. zwischen Trainer und Trainierenden. Doch genau in diesem Punkt hat der Markt große nicht genutzte Ressourcen. Es fehlt u.a. den Trainern brauchbare Trainingsgrundlagen für den Freizeitsportler. Die für Freizeitsportler vorgeschlagenen Belastungsgestaltungen und die muskuläre Übungsauswahl sind definitiv „Errungenschaften“ des Leistungssports. Doch der Freizeitsportler bedarf auf Grund seiner Voraussetzungen anderer Sichtweisen, um Trainingserfolge zu erzielen.

Trainingskonzept

Es fehlte bisher ein Trainingskonzept, wo die vielfältigen Probleme, Interessen und Ziele der Mitglieder integriert werden können. Man findet heute auf dem Fitnessmarkt die unterschiedlichsten Konzepte, die sich immer mit einem Aspekt der körperlichen Gesundheit beschäftigt. Man betrachtet das Training des Herz-Kreislauf-System genau so separat wie die Stärkung der Skelettmuskulatur.

  1. So werben Anbieter, dass nur ein starker Rücken keinen Schmerz kennt. Doch untersucht man die Muskulatur des gesamten Körpers etwas näher, wird man feststellen, dass nicht die Anspannungsfähigkeit das große Problem ist, sondern die nicht vorhandene Entspannungsfähigkeit.
  2. In der Literatur sieht man weiterhin die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems als besonders wichtig an. Dabei steht das Ausdauertraining im Vordergrund der Übungsgestaltung. Zuerst sollte man bedenken, dass das Herz-Kreislauf-System vor allem dafür verantwortlich ist, den Körper mit Energie zu versorgen. Wenn der Körper ausreichend Energie zur Verfügung hat, dann wird er nicht ständig nach neuen Energieressourcen verlangen. Nur wenn eine Mehrbelastung am Körper auftritt, werden mehr Energieressourcen verlangt. Jede verspannte Muskulatur signalisiert dem Körper, dass sie mehr Energie braucht. Es ist unerheblich, ob ein Muskel mehr Energie braucht oder der gesamte Körper. Es kommt zu einem verstärkten Ansprechen des Herz-Kreislauf-Systems. Der Unterschied liegt nur in der quantitativen Fähigkeit des Körpers, die Überlastung über einen kürzeren oder einen längeren Zeitraum zu kompensieren. Je mehr Regionen des Körpers überlastet sind, umso eher wird das menschliche System im Rahmen der Energiebereitstellung zusammenbrechen oder der Körper wird durch Schmerzen die Überlastung anzeigen.
  3. Die kontinuierliche Bewegungsabfolge bei einem Ausdauertraining wird immer in den vorhandenen alltagsgeprägten Bewegungsmustern ablaufen. Es findet zwar eine messbare Verbesserung der Leistungsfähigkeit statt, doch die Auslöser der Überbelastung werden nur zum Teil gelöst. Die alltäglichen Bewegungsmuster werden innerhalb der Ausdauerbewegung dominieren, d.h. alle muskulären Verspannungen werden erhalten bleiben. Denn diese entstehen nicht nur durch zu wenig Bewegung, sondern durch die Art und Weise der körperlichen Beanspruchung. Baut man nicht die muskulären Verspannungen durch eine Korrektur der Fehlhaltungen ab, dann kann man keine dauerhaften Erfolge erwarten.
  4. Der Grundpfeiler der Trainingserfolge beruht in unserem Bewegungsapparat. Benutzen wir die natürlichen Bewegungsabläufe, die durch den Bewegungsapparat vorgegeben sind, dann wird die einzelne Person ihre Ziele erreichen. Je mehr wir uns davon entfernen, umso mehr werden wir den Körper überlasten. Rundrücken, Skoliosen, unterschiedlichen Beinlängen sind deutliche Anzeichen, dass der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es sind keine Bagatellen. Sondern sie zeigen an, dass u.a. unser Körpergefühl, unser Stoffwechsel und unser Herz-Kreislauf-Aktivität nicht mehr optimal funktionieren. Es führt dazu, dass sich der Mensch, aufgrund dieser neuen Wahrnehmung, sich psychosomatisch (Ängste, Depressionen, Unentschlossenheit, Aggressivität) ändert und das Wohlbefinden langfristig abnimmt. Es gibt viele Menschen, die sich kontinuierlich mittels ihres Trainings quälen, nach dem Motto no pain – no gain. Doch sehr häufig treten dabei Verletzungen oder häufiger auftretendes Unwohlsein auf...

Die Erfolgsquellen liegen u.a.

  • in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen der An- und Entspannungsfähigkeit des Körpers.
  • in der Nutzung der natürlichen Bewegungen, welche durch die Konstruktion des Bewegungsapparats vorgegeben werden,
  • in der axialen Beanspruchung des Körpers,
  • in der ganzheitlichen Anamnese der körperlichen Voraussetzungen (Muskelspannung, Gelenksstellungen) und
  • in der Erfassung der Alltagsgewohnheiten und deren Auswirkung auf die Voraussetzung für das Training.

Schlussfolgerungen für die Ausbildungen

  • Die Schwerpunkte der verschiedenen Ausbildungsrichtungen liegen in der Trainertätigkeit. Dabei werden viele neue Erkenntnisse aus meiner Forschung aus den letzten Jahren in die Ausbildung mit einfließen.
  • Es wird nicht eine Ausbildung sein mit alten Zöpfen, die neu frisiert werden. Sondern es werden Wege aufgezeigt, wie man ganzheitlich gesundheitliche Probleme des Körpers erfasst und diese zielgerichtet behebt.
  • Die Ansichten werden nicht selten konträr zu gängigen Lehrmeinungen sein. Doch die Zufriedenheit der Kunden gibt mir in der Annahme Recht, dass Trainingserfolge nicht ein Produkt des Zufalls sein müssen.
  • Der Trainer soll mit einem guten Gefühl seinen Beruf als Gesundheitsbegleiter aufnehmen können. All die technischen Errungenschaften in unserer Branche führen immer mehr dazu, dass der Trainer besser im Umgang mit der Technik wird, aber die Fähigkeit kaum geschult wird, mit seinen Augen, mit Gefühl und Gespür das Training zu positiven Erfolg zu führen.

Unseren angebotenen Ausbildungen liegt ein Bewegungskonzept zu Grunde, wo jede Verbesserung der Gesundheit nur durch eine Veränderung der Bewegung möglich ist, d.h. wenn der gesamte Bewegungsapparat beeinflusst wird. Man muss den Bewegungsapparat und die Auswirkungen von Teilbewegungen auf den gesamten Organismus verstehen, um Veränderungen zu erreichen.

 

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